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Der Gnadenhof bei Amtzell im Allgäu - zwischen Wangen und Ravensburg gelegen - umfasst ein Areal von etwa sieben Hektar Land. Das abgelegene Gelände wird von dem Flüsschen »Argen« sowie von bewaldeten Hügeln begrenzt. Dort leben derzeit ca. 130 Tiere, kleine und große, die meist ein schweres Schicksal hinter sich haben: Enten, Gänse, Katzen, Hunde, Schafe, Ziegen, Schweine, Esel, Mulis, Ponys, Pferde, Lamas, Guanakos und sogar ein Dromedar. Das Besondere am Gnadenhof ist, dass hier fast ausschließlich schwer misshandelte, sogenannte »verhaltensgestörte« Tiere aufgenommen werden. Viele von ihnen wurden von der Polizei beschlagnahmt; sie gelten als gefährlich, und niemand kommt mehr mit ihnen zurecht. Auf diese Tiere würde sonst nur noch die Einschläferung warten. Davon sind insbesondere Hunde mit schweren Beißvorfällen, aber z. B. auch Pferde aus den berüchtigten Schlachttransporten nach Italien betroffen, die schwer traumatisiert sind und daher, neben körperlichen Beeinträchtigungen, an Angst- und Aggressionsproblematiken leiden.

 

Das Vertrauen zum Menschen erlernen die Tiere auf dem Gnadenhof von Grund auf neu. Die Hauptaufgabe liegt deshalb in sinnvollen Beschäftigungsmöglichkeiten und in der Bewältigung von Verhaltensproblematiken. Die Tiere werden therapiert und wenn möglich weitervermittelt.

 

Um möglichst vielen Tieren eine Zuflucht bieten zu können, gründete Christiane Rohn im Jahr 1999 den als gemeinnützig anerkannten Verein »Lebenswürde für Tiere e.V.«, dessen erste Vorsitzende sie ist.

 

Sie, die Hauptverantwortliche, arbeitet ehrenamtlich und unterstützt den Hof darüber hinaus wesentlich mit ihren Einkünften aus Vorträgen, Seminaren, Beratungen, Buch- und Bildverkäufen.

 

Seit über 18 Jahren investiert sie, gemeinsam mit 12 Mitarbeitern und vielen Ehrenamtlichen ihre Energie und vor allem ihre Kenntnisse und Erfahrungen erfolgreich in die Arbeit mit verhaltensauffälligen Tieren. Der heutige Gnadenhof ist ein ehemaliges Gestüt, das renoviert wurde und auch weiterhin Schritt für Schritt aus- und umgebaut wird, um den Bedürfnissen der hier lebenden, schwer geschädigten Tieren gerecht zu werden. Unter keinen Umständen werden die Tiere für Zuchtzwecke benützt, dressiert oder zur Schau gestellt oder für zweckorientierte Aufgaben herangezogen.

 

Sie alle sollen ihrer natürlichen Würde entsprechend leben dürfen, ohne irgendwelchen Nützlichkeitskriterien genügen zu müssen – dies ist das erklärte Ziel des Vereins. Momentan ist es besonders schwierig, die nötigen finanziellen Mittel für die rund 130 Tiere auf dem Gnadenhof aufzubringen. Deshalb ist der Verein im Moment mehr denn je auf Spenden angewiesen. Wir danken Animal´s Care im Namen der uns anvertrauten Tiere von ganzem Herzen für ihre Spende.

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